Gehanwatz Hop

Der alte Hausname des Hofes ist "Gehanwatz"

Die Geschichte des Hofes von 1781 bis heute.

Der Hof

Als erstes Gebäude des Hofes wurde im Jahr 1781 das Wohnhaus erbaut. Die alte Scheune kam erst einige Jahre später dazu. Sie wurde laut Überlieferung von dem damaligen Hofbesitzer Bernhard Happel in Angelburg-Frechenhausen abgebaut und in Hommertshausen wieder neu errichtet.

Am 6. Januar 1887 wurde der gesamte Bauernhof mit zugehörigem Land von Bernhard Happel an seinen Schwiegersohn Johann Jost Becker überschrieben. Seit diesem Tag wird der Hof von der Familie Becker bewirtschaftet.

Johann Jost Becker überschrieb den Hof seinem Sohn Johannes Becker, dieser übergab das Gehöft wiederrum seinem Sohn Rudolf Becker.

Im Jahr 1993 ging dann der Hof in die Hände von Holm und Inge Becker über.

Die Landmaschinen

Auch die Art und Weise der Bewirtschaftung hat sich in den vergangenen 225 Jahren der Hofgeschichte sehr stark geändert. In den Anfangsjahren wurden die Felder natürlich noch mit Hilfe von Pferden bewirtschaftet, als Johannes Becker den Hof übernahm sogar mit dem Kuhgespann.

Erst im Jahr 1961 kam mit einem 13 PS starken Lanz Alldog der erste Traktor zu Einsatz. Natürlich wurden daraufhin auch verschiedene Bewirschaftungsgeräte angeschafft.

Am 21.10.1966 kam ein 30 PS Eicher Geräteträger hinzu.

Im Laufe der Jahre wurden die Maschinen immer größer und schwerer, somit mussten die Traktoren auch stärker werden. Im März 1981 wurde mit einem 48 PS starken Traktor der erste Fendt gekauft.

Am 2.04.1991 kam dann auch der Fendt 306LS (den wir heute noch in Betrieb haben) dazu. Am 28.04.1995 ein Fendt Geräteträger und im August 2006 wurde mit einem Fendt Geräteträger Allrad der neuste Traktor angeschafft.

Tiere des Hofes

Neben den Maschinen hat sich auch die Haltung der Tiere im Laufe der Jahre geändert. Bis 1996 lag der Hauptbetrieb in der Milchwirtschaft und im Ackerbau. Gehalten wurde bis dahin die Milchkuhrasse „Angler Rotvieh“. Die letzten Jahre standen noch 6 Milchkühe im Stall und auf der Weide.

Da der Betrieb von Holm und Inge Becker nur noch als Nebenerwerb und zum Hobby geführt wird, entschied man sich in 1996 dazu die Milchkühe abzuschaffen und auf Mutterkuhaltung umzusatteln. Im Oktober 1996 kam dann die erste Kuh der Rasse „Deutsche Angus“ in den Stall.

Innerhalb von ca. 2 Monaten wurde nun konsequent die Rasse gewechselt.

Da die Rasse im Offenstall gehalten wird und die alte Scheune trotz Umbau zu wenig Platz bot, wurde 2002 der neue Anbau errichtet.

Schwerpunkt der Haltung liegt nun in Zucht und Direktvermarktung.

Von Anfang an wurden nur Tiere angeschafft die in einem Herdbuch geführt werden und sich somit zur reinrassigen Zucht eignen.

Zum heutigen Tag besteht unsere Herde aus 23 Tieren.